Filmkritik: Vier minus drei

Der Film erzählt die Geschichte von einer Familie.
Die Eltern Barbara und Heli haben zwei Kinder.
Die Kinder heißen Fini und Thimo.

Barbara und Heli arbeiten beide als Clowns.
Heli tritt als Clown auf der Straße auf.
Barbara ist Clown in einem Kinder-Krankenhaus.

Die Familie nimmt das Leben oft mit Humor.
Sie lachen auch, wenn etwas schiefgeht.

Doch dann passiert ein schwerer Autounfall.
Heli stirbt sofort am Unfall-Ort.
Die Kinder werden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Fini hat eine schwere Kopfverletzung.
Thimo hat große Probleme mit der Atmung.
Er muss mit einer Maschine beatmet werden.

Viele Verwandte und Freunde kommen ins Krankenhaus.
Sie wollen Barbara trösten.

Barbaras Mutter hat eine sehr verletzende Meinung.
Sie sagt: Die Kinder sollen sterben dürfen.
Sie glaubt: Die Kinder haben kaum eine Chance zu überleben.

Barbara bleibt fast immer bei ihren Kindern.
Ein Arzt sagt zu ihr:
Sie soll auch einmal eine Pause machen.

Barbara verlässt kurz das Krankenhaus.
Als sie zurückkommt, erfährt sie:
Auch Fini und Thimo sind gestorben.

Barbara ist sehr traurig.
Ihre ganze Welt bricht zusammen.

Im Film sieht man auch Erinnerungen aus der Vergangenheit.
Man sieht, wie Barbara und Heli sich kennen gelernt haben.
Man sieht, wie sie ein altes Haus gekauft haben.
Und man sieht, wie sehr sie ihre Kinder lieben.

Nach dem Unfall wirkt Barbara oft still und traurig.
Bei der Vorbereitung für die Beerdigung sagt sie wenig.
Ihre Mutter entscheidet vieles.

Am Tag der Beerdigung überrascht Barbara alle.
Sie sagt:
Wir dürfen nicht nur traurig sein.
Wir dürfen auch feiern.

Das Lieblingslied der Kinder wird gespielt.
Viele Freunde kommen im Clown-Kostüm.
Sie begleiten die Kinder auf ihrem letzten Weg.

Langsam versucht Barbara wieder zu leben.
Sie besucht einen Kindergarten.
Sie geht auch einmal in eine Disco.
Und sie trifft sich mit einer Freundin zum Essen.

Dort lernt sie einen Schauspieler kennen.
Am Anfang sagt er etwas, das Barbara verletzt.
Später entschuldigt er sich.
Er unterstützt Barbara in ihrer schweren Zeit.

Eines Tages räumt Barbara die Sachen ihrer Kinder weg.
Sie findet das Lieblings-Stofftier von Fini.
Da wird sie wieder sehr traurig.

Ihr Freund sagt zu ihr:
Fini wird nicht zurückkommen.
Aber mit der Zeit lernt Barbara,
mit dem Schmerz zu leben.

Am Ende tritt Barbara in einem Zirkus-Zelt auf.
Sie lässt einen Luftballon in die Luft steigen.
Der Ballon schwebt langsam zur Decke.

Es wirkt so,
als würde Barbara sich von ihrer Familie verabschieden.

Meine Meinung

Der Film handelt von Trauer und Verlust.
Aber auch von Hoffnung.

Der Film zeigt:
Ein schwerer Verlust verändert das Leben.
Trotzdem kann das Leben weitergehen.

Der Film zeigt viele starke Gefühle und Emotionen.
Er zeigt auch:
Menschen können Schritt für Schritt
aus einer schweren Krise kommen.

Punkte von 1 bis 10

Brigitte Niedermair: 10
Michael Wilhelm: 10