Schon lange Zeit hatte ich den Wunsch, mich christlich aktiv-nützlich zu machen.
So kam ich dann auf die Idee, mit den Sternsingern zu gehen.
Da ich aber schon erwachsen und kein kleines Kind mehr war, ging ich in unserer Heimatpfarre mit den Erwachsenen mit.
Aufgrund meiner Sehbinderung war mir die Inklusion umso wichtiger.
Ich durfte mich einfach bei den anderen Sternsingern am Arm einhängen.
Überbringer der frohen Botschaft
So zogen wir von Haus zu Haus, und teilten die frohe Botschaft aus.
Da ich gerne singe, machte es mir nichts aus, mitzusingen.
Auch bei den Dreizeiler-Gedichten sagte ich mein Sätzchen auf.
Ich verteilte auch die Aufkleber mit dem Segensspruch.
Einmal hatten wir sogar ein Auto zur Verfügung, so mussten wir nicht alles zu Fuß laufen.
Einige Leute warteten schon freudig auf unseren Besuch.
Manche hatten sogar extra kleine Naschereien als Dank für uns.
Wurde uns nicht aufgemacht, so sangen wir einfach scherzhaft den Schluss „war‘n da!“
Als wir spät wieder im Pfarrhof ankamen, wartete schon eine stärkende Mahlzeit auf uns.
Auch heuer war ich wieder mit großer Freude dabei.