4.000 - 5.000 Menschen sind am
Internationalen feministischen Kampftag am 8. März
in Linz auf die Straße gegangen.
Sie setzten sich für die Rechte von Frauen ein.
Die Inklusive Redaktion war auch mit dabei.
Mit Celina Petermandl stand auch heuer wieder
ein Mitglied unserer Inklusiven Redaktion
auf der großen Bühne am Hauptplatz.
Celina hat vor allen Demonstrant*innen eine Rede gehalten.
Die Rede gibt es hier zum Nachlesen:
"Mein Name ist Celina Petermandl.
Ich bin in der Inklusiven Redaktion der Caritas Oberösterreich.
Ich komme aus Linz, ich arbeite in der Integrativen
Beschäftigung im Café Carla und bei der Firma Obermoser.
Ich habe genug, dass meine Grenzen nicht respektiert werden.
Stopp heißt Stopp!
Genug mit sexueller Belästigung an Frauen* mit und ohne Beeinträchtigungen!
Basta!
Ich bin Teil dieser Gesellschaft!
Genug davon mich ausgeschlossen zu fühlen!
Basta!
Ich habe das Recht, dass ich respektiert und akzeptiert werde.
Genug davon nicht akzeptiert zu werden wie man ist!
Basta!
Ich habe das Recht ernst genommen zu werden als Frau mit Beeinträchtigung.
Genug davon, dass über mich und nicht mit mir gesprochen wird.
Basta!
Ich möchte gleiche Chancen und gute, klare, verständliche Informationen!
Genug davon, als Mensch mit Beeinträchtigung aus der Schule ausgeschlossen zu werden.
Basta!
Ich möchte, dass meine Gefühle und meine Meinungen ernst genommen werden!
Ich möchte als ehrlicher Mensch erkannt und respektiert werden!"
Von unserer Inklusiven Redaktion waren auch Cornelia Pfeiffer, Barbara Schinnerl uns Stefan Eberhard dabei.
Cornelia Pfeiffer berichtet von ihren Eindrücken:
"Das war wieder ein tolles Ereignis.
Ich bin zwar nicht vom Musiktheater bis zum Hauptplatz gegangen,
aber ich war am Hauptplatz, habe dort eine Weile zugesehen und zugehört.
Die Stimmung war enorm.
Celinas Beitrag war einfach großartig.
Sie hat ihre Sache super gemacht.
Noch einmal BRAVO für Celina!!!!!
Auch die Musik war ein Wow-Erlebnis.
Ich bin nicht lange geblieben,
aber was ich gesehen und auch gehört habe,
hat mich stimmlich mitgerissen.
Vielleicht mache ich wieder einmal bei der ganzen Demo mit."
Caritas-Peer-Beraterin Cornelia Hirtreiter
war auch begeistert:
"Die Demo hat mich sehr beeindruckt.
Ich spürte die positive Energie der Menge sehr deutlich.
Celinas Rede war sehr klar und deutlich.
Es war schön, Teil dieser starken Gruppe zu sein."
Und das erzählt Celina Petermandl selbst:
"Mir hat es sehr gefallen auf der Bühne zu stehen
und dort vor so vielen Personen zu sprechen.
Besonders gefreut hat mich, dass mein Papa dabei war.
Außerdem hat mich gefreut,
dass meine Redaktionsteam Kollegin Conny Pfeiffer dabei war und mir zugehört hat.
Auch der gemeinsame Weg im Demo-Zug vom Musiktheater
bis zum Hauptplatz hat mir Spaß gemacht.
Ich habe Eva Schobesberger wieder getroffen,
das hat mich gefreut.
Eva Schobesberger kenne ich von der Linzer Frauenpreisverleihung.
Ich habe viele neue Leute kennen gelernt.
Zum Beispiel Laura aus dem Organisations-Team Bündnis 8. März.
Für mich war es ganz wichtig,
dass mich alle ernst genommen haben."
Das Video von Celinas Rede zum Anschauen gibt es auf youtube